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NordWest – gut versorgt? Neue DRAN zum Schwerpunkt „Versorgen“ erschienen |
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NordWest – gut versorgt? Um diese Frage dreht sich die neue Ausgabe der DRAN. Der Begriff des „Versorgens“ setzt Bedürfnisse voraus, und so könnte das Titelthema auch heißen: „Was braucht der NordWestler zum Leben?“
Diese Frage bietet Raum für Antworten, aber auch Diskussion. Heißt es in der Bibel: „Der Mensch lebt nicht vom Brot allein, ...“, so wird dort im Folgenden darauf verwiesen, dass die Anwesenheit Gottes Lebenselixier darstellt. Weltlicher interpretiert könnte das bedeuten, dass ein erfülltes Leben nicht ausschließlich vom Kauf des neuesten Fernsehers, Blue-ray-Players oder Smartphones abhängt. Der Weltglücksbericht der UNO stellt etwa fest, dass es in erster Linie nicht der Reichtum ist, der Menschen glücklich macht. Als eine Grundvoraussetzung zum Glücklichsein braucht der Mensch eine Aufgabe; in erste Linie natürlich in einem sicheren Job, aber auch im Ehrenamt oder bei anderen uneigennützigen Aktivitäten. So ist auch von vielen Freiwilligen in Marzahn-NordWest „etwas Gutes tun“ das Motiv zur Blutspende beim Haema Blutspendezentrum (S. 5).
Auch starke soziale Netzwerke sind laut der Studie ein wichtiger Anker. Kleine soziale Netze können in NordWest an den unterschiedlichsten Orten entstehen: Sei es mit verlässlichen Beratern in der Barnim-Apotheke (S. 3), bei einem Rundum-Dienstleister im Havemanncenter (S. 11) oder in der Marzahner Variante einer typischen Berliner Eckkneipe, dem Orient Bistro (S. 9). Im Innenhof der Wörlitzer Straße hat das Blockhaus den Sommer nur durch ehrenamtliches Engagement überlebt (S. 14). Wo soziale Netzwerke fehlen, stellt Axel Matthies in seinem Gastbeitrag fest: Die Vereinsamung älterer Menschen ist auch in NordWest zu beobachten (S. 13). Viele soziale Angebote im Quartier wurden bisher aus Mitteln des Förderprogramms „Soziale Stadt“ unterstützt. Wie es mit diesem Förderprogramm weitergeht, kann derzeit nur orakelt werden (S. 12).
Ein gutes Gedicht zum Abschluss kann sicherlich nicht den Hunger stillen, aber es kann einem ein Lächeln ins Gesicht zaubern und die Lust am Leben wecken, wie vielleicht den Besuchern des ersten Lyrikparks passiert (S. 15).
Sie erhalten die dritte Ausgabe der DRAN im Jahr 2012 im QuartiersBüro, Havemannstraße 17a, und bei zahlreichen Einrichtungen, Vereinen und ausgewählten Unternehmen im Stadtteil. Eine Übersicht mit allen Auslagestellen der neusten DRAN finden Sie hier. Und wenn Sie sich zunächst die digitale Fassung der DRAN ansehen möchten, dann klicken Sie auf das nebenstehende Bild oder hier.
(Die Kiezschreiber, dr) |
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Bildungsoase NordWest - DRAN 2/2012 widmet sich Bildungsangeboten im Quartier |
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„Bildung soll allen zugänglich sein.“ Diese Erkenntnis ist nicht neu, sondern wird schon dem chinesischen Philosophen Konfuzius zugeschrieben, der vor ca. 2.500 Jahren gelebt haben soll. Heutzutage ist Bildung jedermann zugänglich. Theoretisch zumindest. Werden die harten Fakten in NordWest betrachtet, scheint diese Theorie aufzugehen: 11 Kitas und 8 Schulen; Schulen mit der neuesten technischen Raffinesse, wie in der Selma-Lagerlöf-Grundschule, oder Schulen, in denen auf die individuelle Fähigkeit eines jeden Einzelnen eingegangen wird – ob hochbegabt oder mit Lernschwierigkeiten behaftet, wie in der 10. Schule.
Doch machen wir uns nichts vor, auch heute gibt es noch die „feinen“ Unterschiede. Gegenwärtig sind es nicht die Klassenunterschiede an sich. Intellektuelle und Künstler müssen teilweise genauso „hartzen“ wie Menschen, die aufgrund gesellschaftlicher und technischer Umbrüche keine Arbeit mehr finden. Beim Thema Bildung geht es in diesem Zusammenhang mehr um Motivation und Vorbildwirkung. Kinder und Jugendliche brauchen Vorbilder, am besten aus der eigenen Familie. Dazu müssen Eltern aber auch die Probleme ihrer Kinder verstehen und dürfen diese nicht an Schulen und Kitas abgeben; sprich, Elternversammlungen müssen besucht, individuelle Elterngespräche müssen wahrgenommen werden.
Bildung hängt oft am persönlichen Engagement von Leitfiguren, sei es in der Bibliothek oder in Sportvereinen. In solchen Einrichtungen findet informelle Bildung statt. Außerhalb schulischer Einrichtungen kann es aufgrund der unmittelbaren Erfahrungen einfacher sein, Kinder für Wissen zu begeistern, wie es die Angebote der Spielplatzinitiative beweisen. Die Grundlagen für Bildung werden mit dem Erwerb der Sprachkompetenz im Kleinkindalter gelegt, aber Bildung wird durch Herkunft und persönliche Erfahrung auch unterschiedlich geprägt.
Axel Matthies, einer der Gastautoren der aktuellen DRAN, hätte es nicht treffender formulieren können: Bildung ist Kapital und Erkenntnis.
Die zweite Ausgabe des Quartiersmagazins DRAN im Jahr 2012 berichtet von den verschiedenen Bildungsangeboten im Stadtteil Marzahn-NordWest und zeigt, dass Bildung mehr umfasst als den Besuch einer Schule. Sie erhalten die neue DRAN im QuartiersBüro, Wörlitzer Straße 3a, und in zahlreichen Einrichtungen, Vereinen, ausgewählten Unternehmen etc. Eine Übersicht über die Auslagestellen der DRAN erhalten Sie hier. Und wenn Sie sich zunächst die digitale Fassung der DRAN ansehen möchten, dann klicken Sie auf das nebenstehende Bild oder hier. |
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Stadt.Raum.Wandel. – DRAN 1/2012 widmet sich dem Thema Quartiersentwicklung |
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Vermutlich ist es nur eine Legende, dass Galileo Galilei im Gericht gemurmelt hat „Und sie dreht sich doch“. Wäre die Konsequenz doch eine Verurteilung der katholischen Kirche als Ketzer gewesen. Aber so sicher sich die Erde dreht, so sicher verändern sich die Lebensräume der Menschen. Die neue DRAN beleuchtet die vielfältigen Ursachen für den fortlaufenden Wandel unserer Städte und Quartiere. Diese können in unserer eigenen Wahrnehmung liegen, in unserem Blickwinkel, der sich durch den Wandel der eigenen Ansichten und Lebensverhältnisse verändert. Gesellschaftliche Umbrüche, wie sie auch in NordWest durch die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten spürbar wurden, tragen zu sichtbaren Veränderungen bei. Eine entscheidende Rolle spielen hierbei Immobilieneigentümer, sie prägen mit ihrer Unternehmenskultur die Entwicklung der Wohnungsbestände und seiner Mieter.
Gesunde Quartiersentwicklung bedarf einer gemischten Bewohnerschaft. Deshalb ist es wichtig, Angebote für Kinder, junge Erwachsene und ältere Menschen gleichermaßen zu schaffen. Was diesbezüglich in Nord-West passiert, ist in der Kategorie „Lokales“ zu lesen. Und neue Ideen für künftige Angebote und die weitere Entwicklung des Quartiers konnten von Bewohnern und Akteuren gemeinsam auf der diesjährigen Stadtteilkonferenz diskutiert werden. Der Blick in andere Quartiere, andere Bezirke oder andere Länder kann helfen, über den Tellerrand hinaus zu schauen. Ist man im Urlaub z.B. von den fremden Kulturen fasziniert, zieht es einen in der Regel nach kurzer Zeit wieder nach Hause zurück. Heimat ist einerseits die Verbundenheit mit den eigenen „vier Wänden“ und dem eigenen Quartier, andererseits aber auch die Verwobenheit mit den Menschen, die darin wohnen. Gerade deshalb wünschen wir uns den offenen Dialog aller gestaltenden Kräfte über die Zukunft des Quartiers Marzahn-NordWest.
Die DRAN 1/2012 zeigt verschiedene Aspekte der Quartiersentwicklung auf und möchte sowohl zum Nachdenken als auch zu Diskussionen anregen. Die neue DRAN erhalten Sie im QuartiersBüro und in zahlreichen Einrichtungen, Vereinen, ausgewählten Unternehmen etc. Eine Übersicht über die Auslagestellen der DRAN erhalten Sie hier. Und wenn Sie sich zunächst die digitale Fassung der DRAN ansehen möchten, dann klicken Sie auf das nebenstehende Bild oder hier. |
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DRAN Weihnachts-Special: Wünschen und Wirken - Mitmachen in Marzahn-NordWest |
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Weihnachten ist eine besondere Zeit, oder nicht? Wie sieht Weihnachten in Marzahn-NordWest aus, was sind die geheimen Wünsche der Menschen, die hier leben? – so dachten wir Marzahner Kiezschreiber uns, und strickten aus diesem Gedankengang die Themenkette für die aktuelle Ausgabe des Stadtteilmagazins DRAN. Wer sich in NordWest was für den Jahresabschluss, für sich selbst, die Familie, das Quartier, die Stadt und überhaupt wünscht, davon erfahren geneigte LeserInnen ebenso wie vom Engagement lokaler Projekte, Initiativen und Einrichtungen im Kiez.
Der Fokus aufs Mitmachen kommt nicht von ungefähr: Jung und Alt sind aufgerufen, sich mit Ideen, Anregungen und Projekten einzubringen, wenn am 28. Januar 2012 die zweite Stadtteilkonferenz zum Diskutieren und Mitmachen einlädt.
Neben einer Spezialauflage von 10.000 Exemplaren, die einmalig an alle Haushalte im Quartier verteilt wird, wartet die neue DRAN mit zwei Kiezbewohnern der besonderen Art auf: Khoi + Anna sind zwei in Marzahn-NordWest beheimatete Comicfiguren. Zwei Freunde, wie sie unterschiedlicher nicht sein könnten, die der urbanen Peripherie Berlins zeichnerisches Leben einhauchen. Die neue DRAN-Ausgabe können Sie hier herunterladen. |
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