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Bürgerinitiatve "Wir im Kiez Marzahn NordWest" (früher: Quartiersrat im Fördergebiet Marzahn NordWest)

Der Quartiersrat bildete das zentrale Entscheidungsgremium im Quartiersverfahren. Er setzte sich aus Vertreter*innen der Bewohnerschaft und den Partnern der Quartiersentwicklung (Einrichtungen und Träger) zusammen, wobei die Gruppe der Bewohner*innen mindestens 51 % des Gremiums ausmachte. Der Quartiersrat wurde auf zwei Jahre gewählt, wobei interessierte Bewohner*innen in einem öffentlichen Verfahren Ihre Kandidatur bekannt gaben und öffentlich gewählt wurden. Die Anzahl der Amtsperioden war nicht begrenzt.

Aufgaben des Quartiersrats:

Der Quartiersrat vertratt die Interessen der Bevölkerung im Programm „Soziale Stadt“, entschied mit über die Vergabe der Fördermittel, namm Bedarfe aus dem Stadtteil auf und qualifizierte diese gemeinsam mit dem Quartiersteam, begleitete Projekte, die im Rahmen des Programms umgesetzt wurden (optional), war Lobbyist in verschiedenen Netzwerken und Gremien (optional), entwickelte eigene Verfahren der Bürgeraktivierung und setzte diese um (optional).

Mit der Einleitung der Verstetigungsphase 2018 haben Mitglieder aus dem Quartiersrat die Bürgerinitiative "Wir im Kiez Marzahn NordWest" gegründet. Sie erreichen diese Initiative unter folgender E-Mail: [email protected]. Die Sprecher der Bürgerinitiative sind Susanne Gontard und Olaf Ackermann (stand 2020).

Vergabejury im Fördergebiet Marzahn NordWest 

Die Vergabejury (in anderen Quartiersgebieten auch Aktionsfondsjury genannt) hatte die Aufgabe über die Projektanträge im Aktionsfonds zu entscheiden. Sie setzte sich ausschließlich aus Bewohner*innen des Quartiersgebiets zusammen. In der letzten Vergabejury waren folgende elf Bewohner*innen aktiv:

Herr Olaf Ackermann, Frau Steffi Adam, Herr Lothar Beck, Frau Dr. Alena Gawron, Herr Frank Grontzki, Frau Marion Krüger, Frau Regina Wyberneit, Herr Marco Schulze, Herr Gerome Fiebig, Frau Susanne Gontard, Herr Tobias Strümpel. Moderiert wurden die Sitzungen von Fr. Anke Hilbrig (QM).

Wesentliche Kriterien für die Bewertung der Anträge waren: die Aktion/ das Projekt bringt einen erkennbaren Zugewinn für die Stadtteil, der Ort der Durchführung liegt im Fördergebiet oder es profitieren ausschließlich Bewohner*innen aus dem Gebiet, die Durchführung erfolgt ehrenamtlich, die beantragten Mittel stehen im Verhältnis zum Nutzen der Aktion/ des Projekts, es ist sichergestellt, dass möglichst viele Personen von der Aktion/ dem Projekt profitieren (Öffentlichkeitsarbeit), die Aktions/ das Projekt könnte ohne den Antrag nicht umgesetzt werden (Zusätzlichkeit).

Die letzte Vergabejury fand im August 2020 statt. Insgesamt wurden über 200 Projekte finanziert.