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Das weltweit zeitlängste Bildhauersymposium, ...

... das 12. Internationale Symposium "Steine ohne Grenzen 2017" in den Innenhöfen der HOWOGE in Marzahn West, neigt sich - parallel mit dem Schluss der IGA 2017 - allmählich seinem Ende zu. Die Skulpturen sind Teil der "Skulpturenlinie Berlin/Brandenburg" und der "Strasse des Friedens / Strasse der Skulpturen in Europa".

Der Initiator Rudolf J. Kaltenbach, Bildhauer aus Berlin-Mitte mit einem Atelier in Berlin-Buch, nutzte die Gelegenheit, dem Kiezredakteur die neun Werke internationaler Künstler*innen vorzustellen.

Bitte betrachten Sie die verschiedenen Skulpturen, die unten in der Bildergalerie aufgeführt sind. Oder noch besser; gehen Sie über die Innenhöfe der HOWOGE und verschaffen sich selbst einen Überblick über die künstlerischen Aktivitäten der Protagonisten des Symposiums. Vielleicht haben sie Glück und können den Künstlern*innen bei der Arbeit über die Schultern schauen, persönlich mit ihnen in Kontakt treten und gemeinsam über ihre Werke diskutieren.

Foto Nr. 1 + 2: Im "Garten der Harmonie" befinden sich zwei Kunstwerke aus Sandstein, die von Schülern des Barnim-Gymnasiums, Jugendlichen der JFE Wurzel, Sportvereinsmitgliedern des 1.FC Marzahns, Flüchtlingen aus Falkenberg und Bewohnern von Marzahn West sowie vom polnischen Bildhauer Johann Zaremba gestaltet wurden.

Foto Nr. 3: Rudolf J. Kaltenbach gestaltete im "Garten der Harmonie" das Kunstwerk "Diagonal" aus Balmoral-Granit.

Foto Nr. 4: Das Werk der Künstlerin Sabine Teubner MBaye heisst "Aeneias" und befindet sich im "Garten der Wahrnehmung".

Foto Nr. 5: Im "Garten der Betrachtung" steht ein weiteres Werk des Künstlers Rudolf J. Kaltenbach mit der Bezeichnung "Horizontal - Vertikal".

Foto Nr. 6: In diesem Garten befindet sich auch ein temporäres Kunstwerk aus völlig anderem Material. Es ist das Reinhard-Lingner-Projekt "Dahlia" und ein Arrangement aus natüürlichen (lebenden) Materialien; also aus Blumen und Pflanzen.

Foto Nr. 7: Silvia Christine Fohrers Werk im "Garten der Entfaltung" lautet "Kalben" und besteht aus einem Spectrolith, der in Afrika und in den USA gewonnen wird.

Foto Nr. 8: Der Senegalese Mansour Ciss Kanakassy schuf im "Garten des Verstehens" das einzige Werk aus Holz, für das er zwei Stämme verwendet und das er "Symbiose" bezeichnet.

Foto Nr. 9: Die aus Weissrussland stammende Künstlerin Yauheniya Usimava erarbeitete ebenfalls im "Garten des Verstehens" die hockende Skulptur "Waldnymphe". Bei dem Material handelt es sich um Buntsandstein aus Rheinland-Pfalz.

Foto Nr. 10: Es zeigt Silvia Christine Fohrer vor ihrer Skulptur "Kalben", allerdings noch unvollendet und nicht an der originalen Position.

Am 6.10.2017, 13.10.2017 und 20.10.2017 finden ab 17.00 Uhr jeweils Führungen über die fünf Innenhöfe der HOWOGE statt. Treffpunkt: Vor dem Haus Dessauer Straße 17. Interessierte Bewohner*innen können sich von den Künstlern Details zu ihren Werken erläutern lassen. Eine Begleitausstellung ausgesuchter Werke der Künstler*innen wird am 4. September 2017 um 16.00 Uhr im Foyer der HOWOGE-Zentrale, Ferdinand-Schultze-Straße 71, 13055 Berlin, eröffnet.