Der Blumenstrauß war so gewaltig, ...

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Der Blumenstrauß war so gewaltig, ...

... den ihr "Kiek in"-Geschäftsführerin Gabriele Geißler als Dank und zum Abschied überreichte, daß er beinahe das Gesicht von Victoria Loprieno verdeckte. Unter Teilnahme von Marzahn-Hellersdorfs Bezirksbürgermeisterin Dagmar Pohle wurde die im Quartiersmanagement von Marzahn NordWest für interkulturelle Verbindungen zuständige Mitarbeiterin im Nachbarschafts- und Familienzentrum "Kiek in" in der Rosenbecker Straße 25/27 am Donnerstag, dem 9. Mai 2019, verabschiedet. Die lebhafte, vielsprachige und charmante Victoria Loprieno wird nach einer kurzen Pause - wie von Gabriele Geißler in ihrer Dankesrede zu erfahren war - ihren zukünftigen Lebensmittelpunkt in Irland suchen. Die "Kiek in"-Geschäftsführerin ließ die zurückliegenden Jahre der Ausscheidenden Revue passieren und bekannte sich auch zu anfänglichen Zweifeln, die "unsere Victoria" jedoch sehr schnell entkräften konnte. Gabriele Geißler betonte ausdrücklich deren Offenheit, Aufrichtigkeit, Ehrlich- und Herzlichkeit sowie zusätzlich ihren Ideenreichtum. Bürgermeisterin Dagmar Pohle, die durch ihre persönliche Anwesenheit Victoria Loprienos geleistete Tätigkeit anerkannte, bedauerte ebenfalls ihr Ausscheiden und überreichte zusätzlich zu einem Blumenpräsent ein Buch über unseren Heimatbezirk. Die so Geehrte trug ein längeres Statement vor; gespickt mit humorvollen Anekdoten, kleinen Mißgeschicken, passablen Gereimt- und geringen Ungereimtheiten. Gabriele Geißler, Dagmar Pohle und selbstverständlich Victoria Loprieno erhielten für ihre Redebeiträge großen Beifall. Bei Sekt und Speisen aller Art konnte die Gäste sich nun entweder dem leiblichen Wohl widmen oder sich in die endslose Warteschlange einreihen, um sich von Victoria Loprieno persönlich zu verabschieden. Alleine die Tatsache zeigte überdeutlich ihre Wertschätzung, die sie in den beteiligten Ämtern, Organisationen, Vereinen sowie bei den Bewohnerinnen und Bewohnern genossen hat. Später nutzte ihre Nachfolgerin Oleksandra Bienert - in Marzahn NordWest aus früherer Tätigkeit bekannt - die Gelegenheit, erste Kontakte mit den Anwesenden zu knüpfen.

Und nun noch ein Satz in eigener Sache: Der Kiezredakteur dankt Victoria Loprieno auch an dieser Stelle nochmals ganz herzlich für die positive, angenehm-freundliche Zusammenarbeit in den letzten Jahren und wünscht ihr für die Zukunft, daß sie sich so gestaltet, wie sie es sich persönlich erhofft.

Beim Hinausgehen meinte ein Gast leise: "Sehr schade. Wäre die Sache mit der "Verstetigung" und dem Ende des Quartiersmanagements nicht gekommen, so wäre sie uns mit Sicherheit erhalten geblieben!"