"Gemeinsam statt einsam"...

Sie sind hier

"Gemeinsam statt einsam"-Themenfrühstück mit erfolgreichem "Tag der Älteren" !

Das November-Themenfrühstück des Projekts "Gemeinsam statt einsam" am 01.11.2018 im NFZ "Kiek in" unter dem Motto "Tag der Älteren" wurde zu einem besonderen Erfolg. Karin Grunwald hatte - gemeinsam mit den Aktiven der Steuerungsrunde - eine höchst illustre Runde an Gästen der Bundes-, Kommunal- und Seniorenpolitik sowie aus dem Quartiersmanagement eingeladen; wobei es sich gezeigt hat, daß a) sämtliche Eingeladenen dem Ruf aus Marzahn NordWest gefolgt waren und b) der Mix vollkommen stimmig war.

Die Eingeladenen referierten - nach der Begrüßung durch Gabriele Geißler (Gastgeberin und Geschäftsführerin der "Kiek in" gGmbH) - vorwiegend über permanente Bemühungen, bisherige Erfolge und künftige Aussichten in ihrer Arbeit für Seniorinnen und Senioren. Dabei wurde neben der allgemeingültigen Tätigkeit die Sicht speziell auf den Stadtteil Marzahn NordWest gelegt. Matthias Flender als Behindertenbeauftragter des Bezirksamts bot Hilfe in Bedarfsfällen an. Bernd Heinig vom Sozialverband VdK informierte über Integration und Inklusion. André Isensee (Quartiersmanager) erwähnte ausführlich die aktivierende Bürgerbefragung und sprach von der Erwartung sozialer Potentiale auch nach Auslaufen des Programms der "Sozialen Stadt". Bezirksstadtrat Gordon Lemm (SPD) klärte über seine Bemühungen auf, für weitere Toiletten, Bänke, Fußgängerüberwege, abgesenkte Bordsteine und einen deutlich verbesserten Bahnübergang von Marzahn Nord nach Marzahn West zu sorgen. Maik Penn (MdA und sozialpolitischer Sprecher der CDU) sprach u.a. von der Bedeutung des Ehrenamts; speziell von und für Senioren. Petra Ritter (Vorsitzende des Bezirksseniorenrats) stellte sich und ihren Vertreter Wolfgang Emanuel vor. Bundestagsvizepräsidentin Petra Pau (Die Linke) erinnerte als direkt gewählter MdB an ihre Bürgerinnen- und Bürgersprechstunden in ihrem Wahlkreisbüro in Hellersdorf und an verschiedenen anderen Orten und Einrichtungen im Quartier.

Karin Grunwald dankte im Namen der Besucherinnen und Besucher für die anregenden Vorträge und Diskussionsbeiträge. Im Anschluß wurde ein Film gezeigt, der die "Gemeinsam statt einsam"-Fahrt nach Schwerin zum Inhalte hatte (Beifall und Dank an Günter Beckert, dem Initiator des Films). Marianne Marquardt erinnerte an die geplante Ausfahrt zum Weihnachtsmarkt nach Liebenberg am 9. Dezember 2018. Abfahrt ist um 11.00 Uhr vor der JFE UNO in der Märkischen Allee 414, Kaffeepause in Wandlitz mit Kaffee und Kuchen und Rückkehr um 18.00 Uhr. (Der Fahrpreis in Höhe von 25,-- € je Person wurde später von Marianne Marquardt und Mortimer Graf zu Eulenburg kassiert). Karin Grunwald teilte Flyer im Zusammenhang mit der Weihnachtsfeier des Bezirksamts Marzahn-Hellersdorf am 11. Dezember 2018, 14.30 Uhr, im NFZ "Kiek in" aus und bat um rechtzeitige Anmeldung unter Tel. 030 / 93 49 27 48 (Waltraud Stein).

Nach reichhaltigem Imbiß trat im Spielesaal der "Schlagerbaron" Karlheinz Wendorff, genannt Carl von Breydin, auf und begeisterte "seine Gäste" mit Gesang, Musik und einer großen Portion Humor. Er erhielt für seine Darbietung Riesenapplaus und von Karin Grunwald ein kleines Geschenk. Waltraud Stein, Susanne Gontard (Sprecherin des Quartiersrats) und Steffi Adam (Mitglied des Quartiersrats) bedankten sich am Ende der Veranstaltung bei Karin Grunwald mit einem schönen Blumenstrauß und bei Matthias Bielor (Vorsitzender der Spielplatzinitiative Marzahn e.V.) mit einem "flüssigen" Präsent.

Und dennoch klang trotz großer Freude über den gelungenen "Tag der Älteren" in den Gesprächen unter den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein hohes Maß an Bedenken hinsichtlich der zukünftigen "Verstetigung" des Quartiersratsgebiets Marzahn NordWest durch.

Der Kiezredakteur bedankt sich an dieser Stelle ausdrücklich bei den "Amtspersonen" auf dem Podium, bei den Aktiven des Kiek in", den Mitgliedern des QMs und QRs sowie bei den zahlreichen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern, ohne die eine solche Veranstaltung nicht zu schultern gewesen wäre.

(Gegen fotografische Aufnahmen mit anschließender Veröffentlichung auf dem Kiezportal wurden keine Bedenken geäußert.)